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Pubertäre Teenager haben es nicht einfach. Genauso wenig ihre Eltern und Geschwister. Und doch müssen alle durch – ein bisschen einfacher wird das, wenn Eltern gewisse Tipps beherzigen und sich ganz oft dar an zurückerinnern wie es war, als sie selbst in diesem Alter waren.

Plötzlich hört das Kind andere Musik. Plötzlich hat es Geheimnisse, zieht sich zurück, wird trotzig, hässig. Und dann ist es plötzlich wieder der scheinbar glücklichste Mensch auf Erden. Die Pubertät ist nicht immer einfach. Für Kindern und Eltern genauso wie für jüngere oder ältere Geschwister. Das Familienleben wird noch turbulenter, noch aufregender, Beziehungen werden auf Probe gestellt. Die Eltern und Geschwister stehen oftmals nicht mehr an erster Stelle, der Teenager orientiert sich stärken an seinem Freundeskreis.

Die Hormone und das Hirn
Der Grund für das eigenwillige Verhalten von Teenagern ist biologischer Natur: Der Körper befindet sich in einer Umstellungsphase. Dabei wird das Gehirn quasi aufgeräumt. Es werden neue Verbindungen geschaffen, gewisse Hirnregionen reifen. Ausserdem kommen die Hormone dazu, die Teenager entwickeln sich körperlich. Schweissausbrüche, Stimmbruch, Regelblutung, Schamhaare, Pickel – auch damit müssen sie zuerst einmal klar kommen.

Mitunter treibt die hormonelle Umstellung nämlich seltsame Blüten: Nicht selten wachsen Buben kleine Brüste, weil das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Hormonen nicht ausgeglichen ist. Diese bilden sich in den allermeisten Fällen wieder zurück. Durch alle Phasen
Auch die Teenager-Zeit ist irgendwann vorbei, bei manchen rascher, bei anderen weniger rasch. Für Eltern, deren Kinder die mittendrin stecken, haben die Autoren Angela Kling und Ekhard Spethmann das Buch «Pubertät: Der Ratgeber für Eltern» geschrieben. Darin finden sich zehn goldene Regeln «für alle Phasen der Pubertät» (Box). Damit die Teenager-Zeit auch für Eltern aufregend, aber nicht zu aufregend wird. Und damit Eltern es schaffen, ihre Kinder loszulassen und ihnen trotzdem Halt zu bieten.

Die 10 goldenen Regeln

1. Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind sich zurück zieht.
2. Leben Sie Werte vor, die für Sie im Leben wichtig sind.
3. Hören Sie Ihrem Kind auch in den unmöglichsten Situationen zu.
4. Verhandeln Sie faire Regeln und halten Sie diese konsequent ein.
5. Stellen Sie sich Konflikten.
6. Bleiben Sie mit Ihrem Kind in Kontakt und unternehmen Sie gemeinsame Aktivitäten.
7. Übertragen Sie Ihrem Kind nach und nach mehr Verantwortung, auch für Geld.
8. Ermutigen Sie Ihr Kind, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.
9. Nutze n Sie die Gelegenheit für Gespräche über Leben, Liebe und Tod.
10. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, Rituale für seinen persönlichen Übergang ins Erwachsen enleben zu finden.

Quelle: «Pubertät: der Ratgeber für Eltern»; Angela Kling, Ekhard Spethmann
(Erstellt von Manolo Kessler)

 

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